Werbung auf BETRIEBSINFO.AT
Suchen:
  - InfoDaten -
Wirtschaft -
Strategische Planung  
 von BETRIEBSINFO.AT* * * * 

 
Die strategische Planung gibt ei

Die strategische Planung gibt einen langfristigen (meist groben) Weg zur Orientierung vor. Eine strategische Planung sollte auch oder gerade von Kleinstunternehmen durchgeführt werden. Idealerweise schreiben Sie einen Business Plan der ein Kapitel über die strategische Planung enthält.

Für die strategische Planung ist es von besonderer Wichtigkeit die Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens und die der Mitbewerber zu analysieren. Versuchen Sie in der strategischen Planung die Stärken gegenüber den Mitbewerbern auszubauen und die Schwächen abzubauen. Beachten Sie jedoch, dass die Änderung eines strategischen Planes i.d.R. nicht sofort Wirkung zeigt!

Hier einige Methoden die Sie zur Analyse und damit zur Erstellung der strategischen Planung einsetzen können. Einige der hier vorgestellten Analysemöglichkeiten werden von großen Unternehmen mit viel Geld durchgeführt. Doch auch Kleinstunternehmer können mit einiger Kreativität und einem geringen finanziellen Aufwand zu interessanten Daten gelangen!

Ziel der strategischen Planung sollte es sein bestimmte Ziele zu definieren:

  • Leistungsziele:

    • Marktanteil

    • Qualität

    • Forschung

  • Erfolgsziele:

    • Rentabilität

    • Kostensenkung

  • Finanzielle Ziele:

    • Liquidität

  • Soziale Ziele:

    • Mitarbeiterschulungen

Umfeldanalyse

Bei der Umfeldanalyse wird das betriebliche Umfeld analyisiert. Während Kleinunternehmer auf die Makroumwelt (darunter versteht man z.B. die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, die gesetzliche Entwicklung oder die technische Entwicklung) meist keinen Einfluss haben ist die Mikroumwelt (Lieferanten, Kunden, Mitbewerber) um so wichtiger.

Was Sie daher konkret tun können:

  • Erstellen Sie eine Liste aller Mitbewerber und versuchen Sie heraus zu finden wo deren Stärken und Schwächen liegen. Wie können Sie sich gegenüber jeden einzelnen der Mitbewerber behaupten?

  • Erstellen Sie eine Liste aller möglicher Lieferanten und vergleichen Sie diese mit Ihren bestehenden Lieferantenbeziehungen. Können Sie bessere Konditionen aushandeln? Oder ist vielleicht gar ein anderer Lieferant ihrem bisherigen weit überlegen? Beachten Sie jedoch, dass eine (positive) langjährige Lieferantenbeziehung oft mehr wert ist, als ein überhasteter Wechsel.

  • Definieren Sie ihren potentiellen Kundenkreis. Wer nimmt Ihre Leistungen in Anspruch? Wie können Sie die Zielgruppe am besten erreichen?

Szenariotechnik

Die Szenariotechnik versucht in die Zukunft zu blicken und die Entwicklung bestimmter Szenarien für das Unternehmen zu bewerten. Die Szenariotechnik ist meist sehr aufwändig oder kostspielig und daher für Kleinunternehmer in vielen Fällen nicht anwendbar. Sie können sich aber zumindest über die nahe Zukunft Gedanken machen. Stehen Änderungen an, die auf ihren Betrieb Auswirkungen haben (z.B. ein Merger bei den Lieferanten, gesetzliche Änderungen, EU-Erweiterung, ...)?

Portfolioanalyse

Die Portfolioanalyse versucht Produkte zu analysieren und grafisch darzustellen Diese Art der Analyse kann auch für Kleinunternehmer überraschende Erkenntnisse bringen! Zwei wichtige Portfolie Analysen sind:

  • Markt, Produkt - Portfolio
    Die Produkte werden auf Attraktivität am Markt hin überprüft

  • Marktanteil - Marktwachstun - Portfolie
    Das ist wohl das bekanntere Portfolie das sich oft auch für Kleinunternehmer rechnet!

Beispiel Markt, Produkt- Portfolio:

Beachten Sie, dass es besonders wichtig ist die Tendenzen zu analysieren! Ein Beispiel soll dies verdeutlichen:

Ein Produkt in das derzeit nichts investiert wird, aber das gute Gewinne abwirft kann sich zu einer geringen Marktattraktivität entwickeln. Sie könnten auch Ihren Wettbewerbsvorteil verlieren. In diesem Fall wäre das Produkt zu eliminieren.

Es könnte jedoch auch sein, dass die Mitbewerber schwächer werden und schon alleine deswegen sowohl der Wettbewerbsvorteil-, als auch die Marktattraktivität steigt. In diesem Fall sollten Sie sich aber genau überlegen, warum die Mitbewerber schwächer wurden. Glauben ihre Mitbewerber vielleicht, dass dieses Produkt nicht länger auf dem Markt bestehen wird? In diesem Fall entwickelt sich das Produkt nicht von "Abschöpfen" auf "Wachsen", sondern auf "Halten"!

Die Verschiebung von "Abschöpfen" auf "Bewerben" hingegen scheint riskant, denn ohne erhöhte Marktattraktivität könnte das die Gewinnmargen wesentlich drücken.

 

 

 

 

Beispiel Marktanteil - Marktwachstum - Portfolio:

Bei diesem Portfolio wird der aktuelle Marktanteil mit dem Marktwachstum verglichen. Eine solche Analyse ist für den Kleinunternehmer meist einfacher.

Begriffserklärung:

  • Dogs:
    Diese Produkte sind nicht attraktiv. Es gibt weder eine Marktattraktivität, noch einen Wettbewerbsvorteil. Solche Produkte sollte man ausscheiden.

  • Cash-Cows:
    Diese Produkte sind perfekt um einfach Marge zu machen. Die Marktattraktivität ist zwar nicht besonders hoch, jedoch sind Sie hier Marktführer.

  • Stars
    Diese Produkte sind auf jeden Fall zu halten und auszubauen, denn hier haben Sie sowohl den Wettbewerbsvorteil klar auf Ihrer Seite, als auch die Nachfrage vom Markt!

  • ??? (die Fragezeichen)
    Die Marktattraktivität ist zwar hoch, jedoch können sich Mitbewerber hier besser präsentieren. Hier gilt es vorsichtig den Wettbewerbsnachteil aufzuholen. Solche Produkte können sich sehr schnell zu allen anderen Kategorien entwickeln!

Produkt - Markt - Expansionsraster

Beim Produkt - Markt - Expansionsraster werden gegenwärtige mit neuen Märkten analysiert. Die neue Märkte sehr schwer von Kleinunternehmern zu schaffen sind, bietet sich diese Analysietechnik für Kleinunternehmer nicht an.

 

Kommentare, Anmerkungen, etc. zu diesem Artikel senden Sie bitte per Email an info@betriebsinfo.at!  
 
Diesen Artikel bewerten:     1 2 3 4 5 6 7 8 9  Punkte 

(c) 2003-2007 FASTCOMP - A. Hanzl KEG
Alle Angaben ohne Gewähr! Impressum und Datenschutzerklärung